Eine kleine Buchkritik

Donnerstag, 25. November, 2010

Ich hab das Buch „Gott – Eine kleine Geschichte des Größten“ von Manfred Lütz nun schon fast durch und muss langsam meine Zusage einlösen was darüber zu schreiben 😉 . Gar nicht so einfach für mich wieder über so ein Inhaltliches Thema zu schreiben. Da muss man immer so viel denken und jeden Denkfaden nachgehen und ihn dann doch abschneiden, weil er zu weit geht, und bei dem ganzen nachgehen den roten Faden nicht verlieren…
Naja trotzdem will ich mal so meine Meinung über das Buch festhalten, auch wenn sie nur ausgefranst ist.
Also den Anfang des Buches hab ich nicht wirklich verstanden, da hat er über Gottes(nicht-)beweise geschreiben, aus beiden Perspektiven versteht sich. Ganz nachvollziehen konnte ich sie nicht immer, kann auch daran liegen, dass es immer schon spät war und ich mich auch nicht ganz konzentriert hab. Verwirrend fand ich auch, dass er, wie ich finde, die Satzzeichen beliebig gesetzt hat und meines Erachtens der rote Faden gefhelt hat, dann ist er gesprungen von inhaltlicher Gliederung zur Chronischen und wieder zurück. Störend fand ich auch die Zitate aus Romanen von Schiller und Goethe, aber das ist, denk ich, ansichtssache.
Irgendwann kam dann das Thema Wissenschaft und Gott, ab da wurds dann endlich intressanter und für mich auch verständlicher.
Wobei mir der Inhalt doch etwas zu einfach rüberkommt: Nach dem neuen Physikalischen Wissen ist alles zu einer gewissen wahrscheinlichkeit möglich, wie z.B. die Himmerlfahrt Jesu, Gallileos streit mit der Kirche war rein persönlich und die Behauptung Stephen Hawkings, Papst Johannes Paul II. hätte bei einer Audienz bestätigt, dass die Urknall Theorie mit dem christlichen Schöpfungsglauben nicht übereinstimmt, ist einfach nicht wahr, denn eine solche Ansprache hat es nicht gegeben.
Vorallem der erste Punkt lässt mich grübeln: Klar ist es kühn zu behaupten alle Gesetze zu kennen, aber weil die Elektronen nur mit einer gewissen wahrscheinlichkeit an einem bestimmten Ort anzutreffen sind ist doch nicht plötzlich alles wahrscheinlich oder?
Dann gehts rüber in die Philosophie und die Moral. Ist ja auch so eine Sache für sich. Wobei Kants „Faktum der praktischen Vernunft“ mit der Aussage, für die geistige Überzeugung, dass jeder Mensch weiß dass er gut sein soll, auch wenn er es nicht ist, gibt es keine Begründung, ist ja auch nicht mehr so ganz richtig.
Nebenbei les ich grade in Bus und Bahn „Denken Sie Selbst – Sonst tun es andere für Sie“ von Vince Ebert und da wird die Moral als ein Ergebnis der Evolution betrachtet. So geben irgendwelche Fledermäuse ihren Geschwächten Gefährten etwas von der Beute ab, aber nur solchen die es auch andersherum tun.
Wobei ich glaube, dass es verschiedene Moralen gibt, eben die biologische, aber auch noch die Vernünftige, wie Kant auch sagt, dem Kind Essen geben, während man ihm die Augen zu hält, so dass es gar keine Chanze hat sich zu revanchieren (Ähnlich wie in „Sieben Leben“ fällt mir grade ein, wo Will Smith sein Haus verschenkt mit der Anweisung, dass sie nicht über ihn nachforschen sollen).
Das ist halt so die Sache mit den Gottesbeweisen.
Natürlich geht das Buch aber noch weiter, bzw. handelt nicht nur von Beweisen. Oben stehendes ist halt nur eine Meinung, oder wie ich letztens in der Physikvorlesung festgestellt habe, dass Bloggen nur eine Ableitung des Denkens nach der Zeit ist, bzw. Denken das unbestimmte integral des Bloggens wo eine Konstante hinzukommt 😉 . Naja es ging um bisschen was anderes, hat aber wie oben gesagt nichts mit dem Thema zu tun, sondern ist nur ein rausstechender Faden. Bei intresse kann man ja nachfragen 🙂 .
Zurück zum Buch: Wie auf dem Buchrücken steht („… aus der Frage nach Gott [wird] ein itellektuelles Vergnügen, das augeklärte Skeptiker wie erwartungsfrohe Gläubige gleichermaßen bereichert und klüger macht.“) kann es einen auch schöne Perspektiven zeigen, wie z.B. die Evolution nicht als Argument der Atheisten dient, sondern Gott als weiterhin Schöpfen zeigt, der nicht einmal alles Erschaffen hat und sich dann zurückziehen kann, sondern der immer weiter eingreift.
Als Fazit kann ich sagen, dass der Anfang für mich schwergängig war, aber durch durchalten, hat sich das Buch doch als lohnenswert herausgestellt.
(Eine kleine, große Buchkritik…)


Studieren

Donnerstag, 21. Oktober, 2010

So seit ca. 1,5 Wochen bin ich nun Student und ich muss sagen, es gefällt mir einfach. Es ist viel besser als Schule, denn man lernt endlich fast nur noch das, was einen intressiert. Man ist frei zu kommen und zu gehen wann man will und die Services sind auch super.
Bis jetzt waren auch die Vorlesungen meistens intressant und auch nach einem längeren Tag gehts mir immer noch besser, als nach der Schule. Nur das mit dem Aufstehen hat sich bei mir nicht wirklich geändert, muss fast jeden Tag um 8 an der Uni sein.
So nun zu den Services: Da wären zum einen die Bibliothek, die ich auch schon für fast jedes Fach benutzt habe, besonders für Physik 🙂 . Aber das ist noch eine andere Geschichte.

Als nächstes wäre da der Hochschulsport, der für einen Studenten wie ich es bin für Volleyball umsonst ist. Heute war das erste treffen und da der Kurs für Anfänger und Fortgeschrittene war, dachte ich, ich würde so im Mittelfeld des Könnens liegen, tja falsch gedacht. Die meisten sind schon seit einigen Semestern im Kurs und sind dementsprechend gut, nur ein paar Asiaten, die wohl auch zum ersten mal da waren, waren noch schlechter, denn sie wussten noch nicht einmal die Aufstellung, was mich wieder etwas besser da stehen lies puh (des einen Freud des andren Leid…). War aber sonst ganz spaßig und was anderes als nur Nerd Fächer 😛 .
Zum Schluss wäre da noch die Mensa.
Diese wäre allein schon einen neuen Post wert, aber ich pack das jetzt einfach hier rein. Seit dem ich als Student ab und zu in der Mensa esse, ist mir klar geworden, dass auch Nahrung gquantelt ist!
Die kleinste Essenseinheit die ich durch die Experimentalphysik rausgefunden habe ist für Studenten eine Beilage für 45 cent. Der Preis jedes Essens ist ein Vielfaches dieses und Messfehler 😛 , also Preis=n*Beilage mit Beilage=45cent.
Nehmen wir jetzt also einen Hamburger (alle anderen Arten von Burgern wurden ja preislich erhöt >:-/ ) einer Fastfoodreihe, der 1€ gerundet also 90 cent kostet. Mit der Formel kommen wir auf n=2 also bekommt man für einen Burger 2 Beilagen, wie z.B. Pommes, also Volumenmäßig mehr und geschmacklich ungefär gleich.
So kommen wir zu dem Schluss, dass wenn es in der Mensa als Beilage Pommes gibt, diese immer zu bevorzugen sind 🙂 .

P.s. was ich noch vergessen habe zu erwähnen: neben dem Essen ist natürlich auch die Kommunikation via Tische super. Mein bisheriger Favorit: Indiana Mohnes und das Letzte Kreuzprodukt.
Müsste jetzt nur noch wissen wo der Film läuft … 😛


Ein weiterer Schritt in die richtige Richtung

Mittwoch, 20. Oktober, 2010

Gerade im Ersten gesehn und musste direkt an Tobias Feix denken 🙂
Der Freiherr von Knigge, also der Nachfahre von dem Knigge hat ein Buch rausgebracht, in dem es um die persönliche Verantwortung eines jeden und seiner Taten geht, also auch z.B. wo ich etwas kaufe und wer dafür unter welchen Bedingungen arbeiten muss.
Auf jeden Fall eine weitere Stimme für das Verantwortliche Handeln in der Welt.
Das Buch hieß übrigens: „Mit Rückgrat steht man besser“


Die Ewigkeit

Mittwoch, 17. März, 2010

Warnung: Der folgende Artikel beschäftigt sich mit der Ewigkeit als Unendlichkeit und könnte (ganz krass) zu Depressionen führen.

Gestern Abend lag ich mal wieder so im Bett und hatte eine denkerische Phase. Dabei hab ich so über meine Teeneangst nachgedacht, welche ich nicht gelöst, nur verdrängt habe.
Bei dieser Angst geht es um die Ewigkeit. Egal an welches Leben-nach-dem-Tod man glaubt, es ist immer das gleiche Problem: Es ist ewig.
Wenn man ganz ehrlich ist möchte man doch nicht ewig leben oder? Klar gegen ein langes Leben ist nichts einzuwerfen, besonders nicht wenns auch gut ist, aber ewig?
Bei Star Trek Voyager gab es mal so ne Folge. Da gibt es so gottähnliche Wesen, die Q. So ganz genau kenn ich die Handlung nicht mehr nur ungefär so, dass die Voyager Kapitänin richten sollte ob ein Q sterben dürfe, weil es keine Lust mehr hatte zu leben, denn nahc so einer ewigkeit ist alles schonmal gesagt und getan worden. Das Leben wird einfach langweilig.
Ok wenn wir in den Himmel kommen sind wir bei Gott und es ist alles schön und heilig, aber irgendwann wird das doch auch normal und stink langweilig immer das gleiche zu beten und zu preisen.
Die einzige Lösung die mir für das Problem einfällt ist, dass es entweder kein Gedächtnis mehr gibt, oder keine langeweile.
Naja das wollt ich einfach nur mal so schreiben. Hoffe ihr fallt jetzt nicht gleich alle in tiefe Depressionen 🙂


Gibt es Kreise?

Mittwoch, 3. März, 2010

Eine Frage, die mich immer wieder beschäftigte, immerhin gehöre ich zur Computer Generation, ist die nach dem Runden. Gibt es perfekte Kreise? Zugegeben, die Antwort wird zu keiner Erkenntnis führen, aber dazu gehören ja sowieso nur die wenigsten. Zurück zur Frage: Wenn ich so auf meinen Bildschirm schaue, also genau schaue, sehe ich so kleine bunte Vierecke, die wir auch als Pixel kennen. Wenn ich also mit dem Rechner einen Kreis zeichne, so ist es nur ein Polyeder, welches nur annäherungsweise einen Kreis bildet. Wie sieht das jetzt in der Natur aus? Wenn ich mit dem Zirkel einen Kreis zeichne ist der dann rund oder auch nur ein Polyeder? und wenn er tatsächlich rund ist, sehe ich ihn dann auch so, also wirklich als Kreis? Ist unser Hirn nicht auch nur ein riesen Rechner der mit Strom, also 0en und 1en, funktioniert? Wenn ich jetzt in das Bild, was ich vom Kreis sehe immer weiter hineinzoome, sehe ich dann immer noch eine krumme Linie, oder nur aneinander gereihte Vierecke?


Gott und die Physik

Donnerstag, 24. September, 2009

Tief in mir drin und auch an der Oberfläche 😉 bin ich ein Physiker.
Intressant zu wissen, wie alles ist und funktioniert.
Naja auf jeden Fall habe ich auch Physik in der Schule und da habe ich letztens für meine Klausur gelernt. Wir sind jetzt schon etwas weiter in der, ich nenn sie mal „Höheren Physik“, mit Relativitätstheorie und Quantenphysik, hoch intressant wie ich finde. Wie gesagt habe ich halt für meine Klausur gelernt und da hab ich was nicht richtig verstanden also ab ins Internet uaf Wikipedia und auch Youtube. Dort ein sehr intresssantes und abgespactes 😛 Video gefunden. Es wird darauf eingegangen, dass nicht alles ist, wie es scheint. Teilchen sind nicht einfach nur Teilchen, sondern auch Wellen. Und hier der Knackpunkt und auf dem Weg in die Philosophie: Wenn man ein Teilchen beobachtet, verhält es sich anders, als ohne Beobachter. Extrem spannend. Gegen Ende wird auch noch über die Dimensionen gerdetet und es kommt kurz Gott ins Spiel.
Vieleicht wohnt Gott ja nur eine(?) Dimension über uns 😉
Zum Schluss noch mal ein Zitat, was einfach mal los werden muss: „Mathematik ist der Webstuhl, auf dem Gott den Stoff des Universums gewebt hat“ von Clifford A. Pickover