Schöner Vergleich

Freitag, 24. Dezember, 2010

Hach jetzt poste ich doch noch persönlich am Heilig Abend…
Heute bei der Christvespa einen schönen Vergleich gehört, auch wenns nicht ganz stimmt.
Verglichen wurde das Wunder von Weihnachten mit dem Wunder von Chile. Bevor ein Kontakt mit der Ausenwelt vorhanden war, lebten die Bergarbeiter nur auf Hoffnung und diese schwand von Tag zu Tag. Gegen ende lebte jeder auf „eigene Faust“, getrieben von Depressionen und Existenssorgen. Doch als dann der Durchbruch kam, änderte sich die Lage schlagartig. Die Solidarität wuchs wieder und es gab neue Hoffnung, wie mit Jesus 😉
Naja fast zumindest


Eine kleine Buchkritik

Donnerstag, 25. November, 2010

Ich hab das Buch „Gott – Eine kleine Geschichte des Größten“ von Manfred Lütz nun schon fast durch und muss langsam meine Zusage einlösen was darüber zu schreiben 😉 . Gar nicht so einfach für mich wieder über so ein Inhaltliches Thema zu schreiben. Da muss man immer so viel denken und jeden Denkfaden nachgehen und ihn dann doch abschneiden, weil er zu weit geht, und bei dem ganzen nachgehen den roten Faden nicht verlieren…
Naja trotzdem will ich mal so meine Meinung über das Buch festhalten, auch wenn sie nur ausgefranst ist.
Also den Anfang des Buches hab ich nicht wirklich verstanden, da hat er über Gottes(nicht-)beweise geschreiben, aus beiden Perspektiven versteht sich. Ganz nachvollziehen konnte ich sie nicht immer, kann auch daran liegen, dass es immer schon spät war und ich mich auch nicht ganz konzentriert hab. Verwirrend fand ich auch, dass er, wie ich finde, die Satzzeichen beliebig gesetzt hat und meines Erachtens der rote Faden gefhelt hat, dann ist er gesprungen von inhaltlicher Gliederung zur Chronischen und wieder zurück. Störend fand ich auch die Zitate aus Romanen von Schiller und Goethe, aber das ist, denk ich, ansichtssache.
Irgendwann kam dann das Thema Wissenschaft und Gott, ab da wurds dann endlich intressanter und für mich auch verständlicher.
Wobei mir der Inhalt doch etwas zu einfach rüberkommt: Nach dem neuen Physikalischen Wissen ist alles zu einer gewissen wahrscheinlichkeit möglich, wie z.B. die Himmerlfahrt Jesu, Gallileos streit mit der Kirche war rein persönlich und die Behauptung Stephen Hawkings, Papst Johannes Paul II. hätte bei einer Audienz bestätigt, dass die Urknall Theorie mit dem christlichen Schöpfungsglauben nicht übereinstimmt, ist einfach nicht wahr, denn eine solche Ansprache hat es nicht gegeben.
Vorallem der erste Punkt lässt mich grübeln: Klar ist es kühn zu behaupten alle Gesetze zu kennen, aber weil die Elektronen nur mit einer gewissen wahrscheinlichkeit an einem bestimmten Ort anzutreffen sind ist doch nicht plötzlich alles wahrscheinlich oder?
Dann gehts rüber in die Philosophie und die Moral. Ist ja auch so eine Sache für sich. Wobei Kants „Faktum der praktischen Vernunft“ mit der Aussage, für die geistige Überzeugung, dass jeder Mensch weiß dass er gut sein soll, auch wenn er es nicht ist, gibt es keine Begründung, ist ja auch nicht mehr so ganz richtig.
Nebenbei les ich grade in Bus und Bahn „Denken Sie Selbst – Sonst tun es andere für Sie“ von Vince Ebert und da wird die Moral als ein Ergebnis der Evolution betrachtet. So geben irgendwelche Fledermäuse ihren Geschwächten Gefährten etwas von der Beute ab, aber nur solchen die es auch andersherum tun.
Wobei ich glaube, dass es verschiedene Moralen gibt, eben die biologische, aber auch noch die Vernünftige, wie Kant auch sagt, dem Kind Essen geben, während man ihm die Augen zu hält, so dass es gar keine Chanze hat sich zu revanchieren (Ähnlich wie in „Sieben Leben“ fällt mir grade ein, wo Will Smith sein Haus verschenkt mit der Anweisung, dass sie nicht über ihn nachforschen sollen).
Das ist halt so die Sache mit den Gottesbeweisen.
Natürlich geht das Buch aber noch weiter, bzw. handelt nicht nur von Beweisen. Oben stehendes ist halt nur eine Meinung, oder wie ich letztens in der Physikvorlesung festgestellt habe, dass Bloggen nur eine Ableitung des Denkens nach der Zeit ist, bzw. Denken das unbestimmte integral des Bloggens wo eine Konstante hinzukommt 😉 . Naja es ging um bisschen was anderes, hat aber wie oben gesagt nichts mit dem Thema zu tun, sondern ist nur ein rausstechender Faden. Bei intresse kann man ja nachfragen 🙂 .
Zurück zum Buch: Wie auf dem Buchrücken steht („… aus der Frage nach Gott [wird] ein itellektuelles Vergnügen, das augeklärte Skeptiker wie erwartungsfrohe Gläubige gleichermaßen bereichert und klüger macht.“) kann es einen auch schöne Perspektiven zeigen, wie z.B. die Evolution nicht als Argument der Atheisten dient, sondern Gott als weiterhin Schöpfen zeigt, der nicht einmal alles Erschaffen hat und sich dann zurückziehen kann, sondern der immer weiter eingreift.
Als Fazit kann ich sagen, dass der Anfang für mich schwergängig war, aber durch durchalten, hat sich das Buch doch als lohnenswert herausgestellt.
(Eine kleine, große Buchkritik…)


Predigt: Gemeinde vs. Zu Hause

Montag, 1. November, 2010

Nur ganz kurz:
Nachdem nun der neue Service unserer Gemeinde steht, Predigten als Mp3 auch runterzuladen, hab ich das mal eben kurz getan und in die Predigt vom letzten Sonntag nochmal reingehört, und irgendwie find ich es leichter ihm zu Hause zuzuhören als in der Gemeinde.
Nur mal so ein ungeprüfter Eindruck, Hintergründe und Variablen sind unbekannt.


Eine kurze Zusamenfassung des Gemeindewochenendes

Sonntag, 10. Oktober, 2010

War ne schöne Zeit 🙂 . Viel Gemeinschaft gehabt, viel gegessen und was (neues?) über Stille Zeit erfahren.
Erstmal zum Rahmen: Gott sei dank, hat sich meine Befürchtung, aufgrund des Geräuschpegels meines Bettnachbarn nicht schlafen zu können, nicht bewahrheitet und ich konnte einigermaßen gut schlafen.
Die Essen waren immer super, sowohl in Qualität als auch Quantität, nur hatte ich das Gefühl, dass die Menge des von mir gegessenen Essens hyperbolisch zur Anzahl der Essen abnahm 😉 und trotzdem fühle ich mich gut ein Stückchen schwerer.
Zum Inhalt: Hat mit irgendwie Lust auf „Stille Zeit“ gemacht, wobei ich bezweifle, dass sich irgendwie groß was ändern wird. Das einzige was bei meinen bisherigen Stillen Zeiten, zumindest sehe ich z.B. mein Grübeln während des Bahnfahrens als solche an, fehlt, ist das geistige (also das Reden des Geistes), dann drifte ich immer mit meinen Gedanken hin und her, aber vielleicht ist das ja auch grade der Geist.
Irgendwie fehlt der Rote Faden im Beitrag 😉 .


Contemporvant Church

Sonntag, 19. September, 2010

Letztens auf Tobys Blog das Video gefunden. Ist wohl schon was älter, find ich aber gut und gibt mir wirklich das Gefühl einen Gottesdienst, wie etwa JesusHouse anzugucken. Besonders schön find ich die Szenen bei 2:00 und bei 2:40 🙂 .
Leider weiß ich nicht wer das Video erstellt hat, und kann deshalb über die Motive nur spekulieren, aber klar ist, dass er sie kritisiert, ohne zu sagen wie mans besser machen könnte.
Nichtsdestotrotz ist es auch mal gut den Spiegel vorgehalten zu bekommen.


Die Befreiung unserer schöpferischen Gestaltungsgrenzen

Donnerstag, 16. September, 2010

Wie ich letztens erwähnt habe, ist in mir ein Wunsch ausgebrochen, diesen Blog mit Comics zu illustreiren. Dauert wohl doch keine Jahre mehr, aber erstmal schauen.
Auf jeden Fall hab ich mir dann bei Beetlebum ein paar Literaturtipps abgeholt. Einer davon war „Das neue garantiert zeichnen lernen„. Also war ich in der Bibliothek und hab mir ein paar Bücher ausgeliehen. Zuhause hab ich mir erstmal die vielversprechenderen Bücher angeschaut, wie Comic Zeichenkurs und ähnliche, in denen geschildert ist, wie man Comics zeichnet. Heute hab ich aber angefangen das oben genannte Buch zu lesen und bin baff was die mir da verspricht. Als Kind hielt ich Kunst immer für unlernbar, sondern als eine angeborene Fertigkeit. Nun verspricht mir Betty Edward aber, dass man zeichnen, oder viel mehr richtig sehen lernen kann. Die Bergründung ist, dass das mit den zwei Gehirnhälften zusammenhängt. Die Linke oder auch L-Modus steht dabei für das analytische, sprachbezogene Denken, während die Rechte, oder R-Modus, für das visuelle steht. Den bewussten Übergang in den R-Modus kann man lernen um dadurch in einen, wie sie schreibt, „leicht veränderten Bewusstseinszustand zu gelangen“. Hört sich auf jeden Fall cool an, und hilft vielleicht auch mal dabei Gott mit anderen Augen, halt die der rechten Hirnhälfte 😉 , zu sehen und dadurch vielleicht auch eine andere Spiritualität zu bekommen.
Bin mal Gespannt wie ein Flizebogen 😛


Die Hütte

Montag, 13. September, 2010

Momentan les ich die Hütte und bin jetzt bei ca. der Hälfte. Ich muss sagen ,dass es mir doch sehr gut gefällt. Zum Beispiel hat das mir nochmal die Liebe Gottes und das Opfer Jesu verdeutlicht. Meine Theologie wirft es trotzdem nicht auf den Kopf, im Gegensatz zu der von Mack (dem Protagonisten), in dessen Umfeld gepredigt wird, dass Gott keine Kommunikation zu der heutigen Welt mehr sucht. Allerdings stören mich schon 2 Dinge, die mir seltsam erscheinen:
Zum einen mein subjektives Bild, dass Gott nicht über meine Unwissenheit lacht, wobei das Mack glaub ich nicht stört und das das auf ihn abgestimmt nicht schlimm ist.
Aber die andere Sache ist, dass der Heilige Geist in einem Gespräch zu Mack sagt, dass die abwesenheit von Licht, Dunkelheit ist, ok, aber das das „Böse“ die abwesenheit vom Guten ist? So wie ich das verstehe gibt es wird hier Satan verschwiegen und das wiederspräche der Bibel.