Das Ziegenproblem

Mittwoch, 29. Juni, 2011

Gestern hatten wir Wahrscheinlichkeiten und so was in Mathe und gegen Ende der Stunde hat unser Prof dann noch das ZiegenproblemWiki erklärt. Dabei geht es um ein Spiel:
Es gibt drei Tore hinter einem ist ein Auto hinter den anderen beiden ist jeweils eine Ziege. Man wählt nun ein Tor. Die Chance zu gewinnen beträgt ersichtlich 1/3. Jetzt kommt der Moderator und öffnet ein anderes(!) Tor mit einer Ziege hinter und fragt anschließend: „Möchten Sie ihre Auswahl noch einmal ändern“?
Was tut man? natürlich wechseln denn dann steigt die Wahrscheinlichkeit auf 2/3. Wie nicht 1/2 (eines von 2 übrigen Toren)?
Die Lösung:
Am Anfang hatte man die Wahl zwischen 3 Toren. Die Chance ein Tor mit Ziege zu treffen beträgt 2/3. Wenn man also die Ziege getroffen hat, gewinnt man anschließend beim Wechsel auf jeden Fall, da die andere Ziege ja aufgelöst wurde.
Man hat also die chance am Anfang direkt das Auto zu treffen (1/3), dann hat man aber beim Wechsel verloren, oder man trifft am Anfang auf eine Ziege (2/3) und gewinnt beim Wechsel.
Ist doch ganz einfach 😉


Schöner Vergleich

Freitag, 24. Dezember, 2010

Hach jetzt poste ich doch noch persönlich am Heilig Abend…
Heute bei der Christvespa einen schönen Vergleich gehört, auch wenns nicht ganz stimmt.
Verglichen wurde das Wunder von Weihnachten mit dem Wunder von Chile. Bevor ein Kontakt mit der Ausenwelt vorhanden war, lebten die Bergarbeiter nur auf Hoffnung und diese schwand von Tag zu Tag. Gegen ende lebte jeder auf „eigene Faust“, getrieben von Depressionen und Existenssorgen. Doch als dann der Durchbruch kam, änderte sich die Lage schlagartig. Die Solidarität wuchs wieder und es gab neue Hoffnung, wie mit Jesus 😉
Naja fast zumindest


Eine kleine Buchkritik

Donnerstag, 25. November, 2010

Ich hab das Buch „Gott – Eine kleine Geschichte des Größten“ von Manfred Lütz nun schon fast durch und muss langsam meine Zusage einlösen was darüber zu schreiben 😉 . Gar nicht so einfach für mich wieder über so ein Inhaltliches Thema zu schreiben. Da muss man immer so viel denken und jeden Denkfaden nachgehen und ihn dann doch abschneiden, weil er zu weit geht, und bei dem ganzen nachgehen den roten Faden nicht verlieren…
Naja trotzdem will ich mal so meine Meinung über das Buch festhalten, auch wenn sie nur ausgefranst ist.
Also den Anfang des Buches hab ich nicht wirklich verstanden, da hat er über Gottes(nicht-)beweise geschreiben, aus beiden Perspektiven versteht sich. Ganz nachvollziehen konnte ich sie nicht immer, kann auch daran liegen, dass es immer schon spät war und ich mich auch nicht ganz konzentriert hab. Verwirrend fand ich auch, dass er, wie ich finde, die Satzzeichen beliebig gesetzt hat und meines Erachtens der rote Faden gefhelt hat, dann ist er gesprungen von inhaltlicher Gliederung zur Chronischen und wieder zurück. Störend fand ich auch die Zitate aus Romanen von Schiller und Goethe, aber das ist, denk ich, ansichtssache.
Irgendwann kam dann das Thema Wissenschaft und Gott, ab da wurds dann endlich intressanter und für mich auch verständlicher.
Wobei mir der Inhalt doch etwas zu einfach rüberkommt: Nach dem neuen Physikalischen Wissen ist alles zu einer gewissen wahrscheinlichkeit möglich, wie z.B. die Himmerlfahrt Jesu, Gallileos streit mit der Kirche war rein persönlich und die Behauptung Stephen Hawkings, Papst Johannes Paul II. hätte bei einer Audienz bestätigt, dass die Urknall Theorie mit dem christlichen Schöpfungsglauben nicht übereinstimmt, ist einfach nicht wahr, denn eine solche Ansprache hat es nicht gegeben.
Vorallem der erste Punkt lässt mich grübeln: Klar ist es kühn zu behaupten alle Gesetze zu kennen, aber weil die Elektronen nur mit einer gewissen wahrscheinlichkeit an einem bestimmten Ort anzutreffen sind ist doch nicht plötzlich alles wahrscheinlich oder?
Dann gehts rüber in die Philosophie und die Moral. Ist ja auch so eine Sache für sich. Wobei Kants „Faktum der praktischen Vernunft“ mit der Aussage, für die geistige Überzeugung, dass jeder Mensch weiß dass er gut sein soll, auch wenn er es nicht ist, gibt es keine Begründung, ist ja auch nicht mehr so ganz richtig.
Nebenbei les ich grade in Bus und Bahn „Denken Sie Selbst – Sonst tun es andere für Sie“ von Vince Ebert und da wird die Moral als ein Ergebnis der Evolution betrachtet. So geben irgendwelche Fledermäuse ihren Geschwächten Gefährten etwas von der Beute ab, aber nur solchen die es auch andersherum tun.
Wobei ich glaube, dass es verschiedene Moralen gibt, eben die biologische, aber auch noch die Vernünftige, wie Kant auch sagt, dem Kind Essen geben, während man ihm die Augen zu hält, so dass es gar keine Chanze hat sich zu revanchieren (Ähnlich wie in „Sieben Leben“ fällt mir grade ein, wo Will Smith sein Haus verschenkt mit der Anweisung, dass sie nicht über ihn nachforschen sollen).
Das ist halt so die Sache mit den Gottesbeweisen.
Natürlich geht das Buch aber noch weiter, bzw. handelt nicht nur von Beweisen. Oben stehendes ist halt nur eine Meinung, oder wie ich letztens in der Physikvorlesung festgestellt habe, dass Bloggen nur eine Ableitung des Denkens nach der Zeit ist, bzw. Denken das unbestimmte integral des Bloggens wo eine Konstante hinzukommt 😉 . Naja es ging um bisschen was anderes, hat aber wie oben gesagt nichts mit dem Thema zu tun, sondern ist nur ein rausstechender Faden. Bei intresse kann man ja nachfragen 🙂 .
Zurück zum Buch: Wie auf dem Buchrücken steht („… aus der Frage nach Gott [wird] ein itellektuelles Vergnügen, das augeklärte Skeptiker wie erwartungsfrohe Gläubige gleichermaßen bereichert und klüger macht.“) kann es einen auch schöne Perspektiven zeigen, wie z.B. die Evolution nicht als Argument der Atheisten dient, sondern Gott als weiterhin Schöpfen zeigt, der nicht einmal alles Erschaffen hat und sich dann zurückziehen kann, sondern der immer weiter eingreift.
Als Fazit kann ich sagen, dass der Anfang für mich schwergängig war, aber durch durchalten, hat sich das Buch doch als lohnenswert herausgestellt.
(Eine kleine, große Buchkritik…)


Predigt: Gemeinde vs. Zu Hause

Montag, 1. November, 2010

Nur ganz kurz:
Nachdem nun der neue Service unserer Gemeinde steht, Predigten als Mp3 auch runterzuladen, hab ich das mal eben kurz getan und in die Predigt vom letzten Sonntag nochmal reingehört, und irgendwie find ich es leichter ihm zu Hause zuzuhören als in der Gemeinde.
Nur mal so ein ungeprüfter Eindruck, Hintergründe und Variablen sind unbekannt.


Studieren

Donnerstag, 21. Oktober, 2010

So seit ca. 1,5 Wochen bin ich nun Student und ich muss sagen, es gefällt mir einfach. Es ist viel besser als Schule, denn man lernt endlich fast nur noch das, was einen intressiert. Man ist frei zu kommen und zu gehen wann man will und die Services sind auch super.
Bis jetzt waren auch die Vorlesungen meistens intressant und auch nach einem längeren Tag gehts mir immer noch besser, als nach der Schule. Nur das mit dem Aufstehen hat sich bei mir nicht wirklich geändert, muss fast jeden Tag um 8 an der Uni sein.
So nun zu den Services: Da wären zum einen die Bibliothek, die ich auch schon für fast jedes Fach benutzt habe, besonders für Physik 🙂 . Aber das ist noch eine andere Geschichte.

Als nächstes wäre da der Hochschulsport, der für einen Studenten wie ich es bin für Volleyball umsonst ist. Heute war das erste treffen und da der Kurs für Anfänger und Fortgeschrittene war, dachte ich, ich würde so im Mittelfeld des Könnens liegen, tja falsch gedacht. Die meisten sind schon seit einigen Semestern im Kurs und sind dementsprechend gut, nur ein paar Asiaten, die wohl auch zum ersten mal da waren, waren noch schlechter, denn sie wussten noch nicht einmal die Aufstellung, was mich wieder etwas besser da stehen lies puh (des einen Freud des andren Leid…). War aber sonst ganz spaßig und was anderes als nur Nerd Fächer 😛 .
Zum Schluss wäre da noch die Mensa.
Diese wäre allein schon einen neuen Post wert, aber ich pack das jetzt einfach hier rein. Seit dem ich als Student ab und zu in der Mensa esse, ist mir klar geworden, dass auch Nahrung gquantelt ist!
Die kleinste Essenseinheit die ich durch die Experimentalphysik rausgefunden habe ist für Studenten eine Beilage für 45 cent. Der Preis jedes Essens ist ein Vielfaches dieses und Messfehler 😛 , also Preis=n*Beilage mit Beilage=45cent.
Nehmen wir jetzt also einen Hamburger (alle anderen Arten von Burgern wurden ja preislich erhöt >:-/ ) einer Fastfoodreihe, der 1€ gerundet also 90 cent kostet. Mit der Formel kommen wir auf n=2 also bekommt man für einen Burger 2 Beilagen, wie z.B. Pommes, also Volumenmäßig mehr und geschmacklich ungefär gleich.
So kommen wir zu dem Schluss, dass wenn es in der Mensa als Beilage Pommes gibt, diese immer zu bevorzugen sind 🙂 .

P.s. was ich noch vergessen habe zu erwähnen: neben dem Essen ist natürlich auch die Kommunikation via Tische super. Mein bisheriger Favorit: Indiana Mohnes und das Letzte Kreuzprodukt.
Müsste jetzt nur noch wissen wo der Film läuft … 😛


Ein weiterer Schritt in die richtige Richtung

Mittwoch, 20. Oktober, 2010

Gerade im Ersten gesehn und musste direkt an Tobias Feix denken 🙂
Der Freiherr von Knigge, also der Nachfahre von dem Knigge hat ein Buch rausgebracht, in dem es um die persönliche Verantwortung eines jeden und seiner Taten geht, also auch z.B. wo ich etwas kaufe und wer dafür unter welchen Bedingungen arbeiten muss.
Auf jeden Fall eine weitere Stimme für das Verantwortliche Handeln in der Welt.
Das Buch hieß übrigens: „Mit Rückgrat steht man besser“


Eine kurze Zusamenfassung des Gemeindewochenendes

Sonntag, 10. Oktober, 2010

War ne schöne Zeit 🙂 . Viel Gemeinschaft gehabt, viel gegessen und was (neues?) über Stille Zeit erfahren.
Erstmal zum Rahmen: Gott sei dank, hat sich meine Befürchtung, aufgrund des Geräuschpegels meines Bettnachbarn nicht schlafen zu können, nicht bewahrheitet und ich konnte einigermaßen gut schlafen.
Die Essen waren immer super, sowohl in Qualität als auch Quantität, nur hatte ich das Gefühl, dass die Menge des von mir gegessenen Essens hyperbolisch zur Anzahl der Essen abnahm 😉 und trotzdem fühle ich mich gut ein Stückchen schwerer.
Zum Inhalt: Hat mit irgendwie Lust auf „Stille Zeit“ gemacht, wobei ich bezweifle, dass sich irgendwie groß was ändern wird. Das einzige was bei meinen bisherigen Stillen Zeiten, zumindest sehe ich z.B. mein Grübeln während des Bahnfahrens als solche an, fehlt, ist das geistige (also das Reden des Geistes), dann drifte ich immer mit meinen Gedanken hin und her, aber vielleicht ist das ja auch grade der Geist.
Irgendwie fehlt der Rote Faden im Beitrag 😉 .