Amerika Teil 3

Nun gut die Reise ist schon etwas her, die Gefühle schon etwas verflogen, genau wie die Details, trotzdem will ich noch den 3. Teil als Rückblick schreiben, um die Trilogie zu vollenden 🙂 .
Zu Anfang sei gesagt, dass ich Amerika verlassen habe, wie ichs angetroffen habe, mit Schnee und Verspätung. Aber dazu später mehr.
Ich hab ja dann bei der Gastfamilie meiner Begleitung geschlafen, viel passiert ist aber nicht mehr viel. Wir haben bisschen gebacken und waren noch bei einer Mall, allerdings nicht lange, da meine Begleitung ja irgendwann wieder arbeiten musste. Sieht jetzt nicht viel anders aus als so ein Shopping Zentrum im Ruhrgebiet, wie das Oberhausener Centro. Allerdings hab ich jetzt 2 T-Shirts von Hollister, was wohl in Deutschland voll am kommen ist.
Wir sind dann einen Tag früher als gedacht wieder nach Philadelphia gefahren, um uns da nochmal einen schönen Tag zu machen und dann in Ruhe zum Flughafen zu gehn.
Somit habe ich dann noch die Liberty Bell von nahem gesehen und überhaupt Philadelphia nochmal etwas besser kennengelernt. Abends waren wir dann bei Burger King was essen, muss man ja ein mal gemacht haben, ein Fast Food Resturant besuchen in Amerika. Ich hatte dann einen Whopper mit großer Pommes und Cola, wobei man sich das Getränk selber einschütten konnte.
War jetzt kein Gourmet essen. Der Salat auf dem Burger wurde schnell durch die Tomaten ziemlich flüssig und hätte man überhaupt auch weglassen können 😉 .
Dann gings am nächsten Tag zum Flughafen zur Abreise. Das war auchnochmal so was. Das Flugzeug wurde um 15:30 gebordet, schon mit etwas Verspätung, irgendein mechanisches Teil war auch am Flugzeug beschädigt und musste repariert werden. Na gut…
Als es dann endlich losgehen sollte, fuhr das Flugzeug zum Enteisen. leider bekam der Pilot falsche Informationen, so dass er vom einen zum anderen Ende des Flughafen fahren musste. Dort angekommen wurde festgestellt, dass das Rumfahren zu viel Sprit gekostet hat, so musste am Gate nochmal aufgetankt werden. Danach wurde endlich enteist. Das ganze hat dann gut und gerne 3 Stunden gedauert. In Washington angekommen hab ich dann dadurch all meine Anschlussflüge verpasst, so dass der nächste erst am nächsten Tag um 17:00 Uhr fliegen sollte. Da war ich dann erst mal richtig sauer, vor allem weil es keine Entschädigung gab und die so dreist waren, die Verspätung auf das Wetter zu schieben. Da bin ich dann froh in Deutschland zu leben, wo so etwas nicht vorkommen würde, bzw. die Rechtslage so ist, dass man entschädigt wird.
So musste ich dann nochmal einen Nacht in Washington verbringen auf eigene Kosten, mit dem nächsten Flug nach Paris hat dann erstaunlicherweise alles geklappt und in Paris selber bin ich dann auch bald nach Düsseldorf geflogen, ohne allzu große Probleme.
In Deutschland angekommen, 10:00 Uhr Ortszeit, hab ich mich erstmal hingelegt und mein hochgestecktes Ziel am Nachmittag nochmal zur Uni zu gehen aufgegeben, so habe ich dann einen ganzen Unitag „geschwänzt“, aber glücklicherweise hat man ja Komilitonen, die mitschreiben.
So das war dann mein Amerika Besuch. Vielleicht flieg ich irgendwann nochmal, aber nicht mehr im Winter und wenn doch nur mit Direktflug per Deutscher Airline.
Was ich in den zwei Wochen groß gelernt hab:
-Ich weiß auf jeden Fall wie ich später nie sein will, so wie die Gastfamilie meiner Begelitung. Die machten wirklich keinen sehr Intelligenten Eindruck. Allerdings frag ich mich, wie man dann dennoch einigermaßen gut verdienen kann, sie sagen zwar immer sie hääten kein Geld, haben aber ein Aupair ein Haus voller Spielsachen und teures Zeug von Apple. Sie sind Psychater, sollten aber lieber mal ihre Erziehungsmethoden überprüfen. Meine Vermutung ist, dass man in Amerika nicht intelligent sein muss um einen gut Bezahlten Job zu haben, muss man zwar auch nicht unbedingt in Deutschland, ist aber selten der Fall, man muss nur weiß sein und den richtigen finanziellen Start haben.
– Die Amerikanischen Städte unterscheiden sich kaum, alles Quardratisch.
– Zuhause ist es für mich am schönsten.
– In Deutschland zu leben ist nicht schlimm, wusste ich aber auch schon vorher
– In Amerika erfolgt ein Umdenken, es wird öffentlich Werbung gegen den Klimawandel gemacht, ein Schritt in die richtige Richtung, auch wenn das wohl viele Amerikaner noch nicht so im Kopf haben.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: