Wer braucht schon Stammzellen…

Montag, 24. Januar, 2011

… wenn er Gelatine hat!
Heute in Chemie gelernt, dass man Knochen, bzw. konkret den Zahnstein im Labor herstellen kann. Dazu nimmt man einfach die zwei Bestandteile Calzium und Phosphat in Lösung, tut zwischen die beiden Gelantine und lässt die da zusammenlaufen. Dabei kristallisiert dann das Gemisch in der Struktur eine Zahnschmelzes.
Hier nochmal für Intressenten ein LinkBiomaterlialien


Amerika Teil 3

Dienstag, 18. Januar, 2011

Nun gut die Reise ist schon etwas her, die Gefühle schon etwas verflogen, genau wie die Details, trotzdem will ich noch den 3. Teil als Rückblick schreiben, um die Trilogie zu vollenden 🙂 .
Zu Anfang sei gesagt, dass ich Amerika verlassen habe, wie ichs angetroffen habe, mit Schnee und Verspätung. Aber dazu später mehr.
Ich hab ja dann bei der Gastfamilie meiner Begleitung geschlafen, viel passiert ist aber nicht mehr viel. Wir haben bisschen gebacken und waren noch bei einer Mall, allerdings nicht lange, da meine Begleitung ja irgendwann wieder arbeiten musste. Sieht jetzt nicht viel anders aus als so ein Shopping Zentrum im Ruhrgebiet, wie das Oberhausener Centro. Allerdings hab ich jetzt 2 T-Shirts von Hollister, was wohl in Deutschland voll am kommen ist.
Wir sind dann einen Tag früher als gedacht wieder nach Philadelphia gefahren, um uns da nochmal einen schönen Tag zu machen und dann in Ruhe zum Flughafen zu gehn.
Somit habe ich dann noch die Liberty Bell von nahem gesehen und überhaupt Philadelphia nochmal etwas besser kennengelernt. Abends waren wir dann bei Burger King was essen, muss man ja ein mal gemacht haben, ein Fast Food Resturant besuchen in Amerika. Ich hatte dann einen Whopper mit großer Pommes und Cola, wobei man sich das Getränk selber einschütten konnte.
War jetzt kein Gourmet essen. Der Salat auf dem Burger wurde schnell durch die Tomaten ziemlich flüssig und hätte man überhaupt auch weglassen können 😉 .
Dann gings am nächsten Tag zum Flughafen zur Abreise. Das war auchnochmal so was. Das Flugzeug wurde um 15:30 gebordet, schon mit etwas Verspätung, irgendein mechanisches Teil war auch am Flugzeug beschädigt und musste repariert werden. Na gut…
Als es dann endlich losgehen sollte, fuhr das Flugzeug zum Enteisen. leider bekam der Pilot falsche Informationen, so dass er vom einen zum anderen Ende des Flughafen fahren musste. Dort angekommen wurde festgestellt, dass das Rumfahren zu viel Sprit gekostet hat, so musste am Gate nochmal aufgetankt werden. Danach wurde endlich enteist. Das ganze hat dann gut und gerne 3 Stunden gedauert. In Washington angekommen hab ich dann dadurch all meine Anschlussflüge verpasst, so dass der nächste erst am nächsten Tag um 17:00 Uhr fliegen sollte. Da war ich dann erst mal richtig sauer, vor allem weil es keine Entschädigung gab und die so dreist waren, die Verspätung auf das Wetter zu schieben. Da bin ich dann froh in Deutschland zu leben, wo so etwas nicht vorkommen würde, bzw. die Rechtslage so ist, dass man entschädigt wird.
So musste ich dann nochmal einen Nacht in Washington verbringen auf eigene Kosten, mit dem nächsten Flug nach Paris hat dann erstaunlicherweise alles geklappt und in Paris selber bin ich dann auch bald nach Düsseldorf geflogen, ohne allzu große Probleme.
In Deutschland angekommen, 10:00 Uhr Ortszeit, hab ich mich erstmal hingelegt und mein hochgestecktes Ziel am Nachmittag nochmal zur Uni zu gehen aufgegeben, so habe ich dann einen ganzen Unitag „geschwänzt“, aber glücklicherweise hat man ja Komilitonen, die mitschreiben.
So das war dann mein Amerika Besuch. Vielleicht flieg ich irgendwann nochmal, aber nicht mehr im Winter und wenn doch nur mit Direktflug per Deutscher Airline.
Was ich in den zwei Wochen groß gelernt hab:
-Ich weiß auf jeden Fall wie ich später nie sein will, so wie die Gastfamilie meiner Begelitung. Die machten wirklich keinen sehr Intelligenten Eindruck. Allerdings frag ich mich, wie man dann dennoch einigermaßen gut verdienen kann, sie sagen zwar immer sie hääten kein Geld, haben aber ein Aupair ein Haus voller Spielsachen und teures Zeug von Apple. Sie sind Psychater, sollten aber lieber mal ihre Erziehungsmethoden überprüfen. Meine Vermutung ist, dass man in Amerika nicht intelligent sein muss um einen gut Bezahlten Job zu haben, muss man zwar auch nicht unbedingt in Deutschland, ist aber selten der Fall, man muss nur weiß sein und den richtigen finanziellen Start haben.
– Die Amerikanischen Städte unterscheiden sich kaum, alles Quardratisch.
– Zuhause ist es für mich am schönsten.
– In Deutschland zu leben ist nicht schlimm, wusste ich aber auch schon vorher
– In Amerika erfolgt ein Umdenken, es wird öffentlich Werbung gegen den Klimawandel gemacht, ein Schritt in die richtige Richtung, auch wenn das wohl viele Amerikaner noch nicht so im Kopf haben.


Mitgelesen, mitgesehen, mitgehört

Sonntag, 16. Januar, 2011

Eigentlich sollte mein nächster Eintrag ja Amerika Teil 3 werden, naja schaun wir mal…
Gerade das Ende von West.art auf dem Wdr gesehen. Diskussionsthema war die privatsphäre im Internet. Nicht unbedingt ein neues Thema, Sutdiogast war aber unter anderem Ranga Yogeshwar 🙂 .
Gibt wohl leider kein Podcast, hier aber trotzdem der Link zur SendungSeite von West.art, dort gibt es auch noch weiterführende Links unter „Mehr“ für Intressenten, wie dieser hier von „Monitor“Video von Monitor, Wdr, den ich mir grad angeschaut hab.

P.s.: Feile grade am Layout meiner Links, für Ideen wär ich dankbar 🙂


Amerika Teil 2

Freitag, 7. Januar, 2011

Eigentlich müsste ich ja mit dem Strom mitschwimmen und einen Jahresrückblick/Vorrausblick schreiben, ich will aber lieber einen zweiten Bericht über meinen Amerikabesuch schreiben.
Letztes Jahr 😛 zu Silvester waren wir in einer amerikanischen Kirche und haben Gottesdienst gefeiert, den ersten meiner zwei hier. Der war in Brooklyn und fing gegen 19:00 Uhr an. Hätte man das Licht ausgemacht, hätten wir geleuchtet neben so vielen Farbigen 😉 , Scherz beiseite. Den Gottesdienst empfand ich als sehr emotional angelegt, angefangen mit langgezogenen einfachen Liedern. Dann kam eine erste kleine Prdigt, dass man doch mehr Zeit mit Gott verbringen solle, und anstatt mal Sms zu schreiben mit Gott reden sollte. Dafür gab es auch gelegenheit in der ersten Woche des neuen Jahres jeden Abend gemeinsam zu beten.
Danach wurde wieder gesungen es es kam die richtige Predigt, beide von einem Weißen, nur nebenbei, in der es um das Wesen Gottes ging. Der Prediger könne zwar nicht sagen, was Gott alles kann, auch weiterhin im neuen Jahr, aber er konnte uns drei Sachen sagen, die Gott nicht kann, und das in einer längeren Predigt 🙂 . Gott kann nämlich nicht Lügen, klar für mich, er kann uns nicht abweisen, auch noch ok, aber er kann uns nicht enttäuschen, fand ich jetzt theologisch fragwürdig. Die Enttäuschung hängt immerhin nicht von Gott ab, sondern von dem Bild, das man von ihm hat. Na ok war trotzdem ein nettwer Gottesdienst, und nebenbei auch mein erster in einer „Megachurch“, waren schon so gefühlte 1000 Menschen da.
Am Samstag bin ich dann, wie gesagt, bei meiner Zwischen-Gastfamilie angekommen. Die Frau ist Pastorin der Mann studiert, soweit ich das verstanden habe, irgendwas mit Wasser, ist kurz vor seinem Abschluss, und wird dann als eine Art Umweltingeniuer arbeiten. Dann ist da noch ihre 14 Monate alte Tochter und die Großeltern, welche am Dienstag, glaub ich, wieder nach Hause geflogen sind. Auf jeden Fall war die Familie sehr, sehr nett. Ich durfte alles essen 🙂 , hab sogar einen Hausschlüssel (!) bekommen, so dass ich auch nachts kommen kann und überhaupt sehr nett. So hab ich auch neue Sachen kennen gelernt, wie Dr PepperWiki, schmeckt intressant 🙂 .
Sonntag war dann mein zweiter Gottesdienst, in einer „deutscheren“ Kirche, wo meine Gastmutter assistierende Pastorin ist. War auch nicht schlecht, nur ein bisschen wenig gesungen für meinen Geschmack, aber ok 🙂 . Das Programm des Gottesdienstes ist jeden Sonntag auf einem Paper aufgeführt, was man am Eingang erhällt, so dass man immer weiß was passiert. Der Gottesdienst hatte dann eine normale Einleitung mit Ansagen und sowas halt. Dann gabs singen und ne Predigt für die Kinder, bevor diese dann in den Kindergottesdienst (Sonntagsschule hier genannt) gehen. Dann gabs ne super Predigt. Es ging um die selten gehörte Geschichte von den Kindermorden des Herodes aus Angst vor Jesus als neuen König, und um die Gastfreundschaft der Ägypter für die junge, ausländische Familie. Somit hab ich mich dann ein wenig wie Jesus gefühlt 😉 .
Dann wurden noch Gebetsanliegen gesammelt, wo ich dachte, dass halb Amerika Krebs hat, für die am Ende die Pastorin ein Gebet für alle Anliegen gesprochen hat.
Ansonsten schlaf ich jetzt (auch mit einem weinenden Auge) bei der Gastfamilie meiner „Begleitung“ 🙂 , welche allerdings nicht ganz so nett ist, so soll ich z.B. für mein Essen auch etwas beim Einkaufen beitragen. Aber naja kann man nichts machen.
Hauptsache: God won’t make us sad, but he’ll make us glad 😉 (Zitat aus dem ersten Godi)
Achja mein erster Gastvater studiert ja was mit Wasser, also was wissenschaftliches, so haben wir uns dann einen Abend über das studieren unterhalten, so sind die wissenschaftler, egal welche Sprache Sie sprechen, die wissenschaft führt sie zusammen 😛 , so haben wir erst über Mathematik geredet, dass das was wir in der Schule , die erst im Studium lernen und wir auch so viel mehr im Studium lernen, was jetzt nicht hochmütig sein soll, haben wir einfach festgestellt.
Danach haben wir übers studieren allgemein geredet, und haben da festgestellt, dass wir ganz unterschiedliche Systeme haben. So sind unsere Studiengebühren nicht so hoch, wir haben 2 gleich lange Semester, während die 2 Semester mit 4 Monaten haben und dann können die noch einen Sommerkurs besuchen. Die müssen sich Bücher anschaffen, ist Pflicht, was das ganze nochmal teurer macht. Und während (zumindest ich) in Deutschland am Ende des Semesters eine Klausur pro Fach schreibe, so schreiben die 4 Klausuren im Semester pro Fach, wobei das kein Nachteil sein muss oder überhaupt ist.
Ok glaube das wars vom zweiten Teil meiner Reise
Fortsetzung folgt… (vielleicht 🙂 )
P.s. wir haben ausgerechnet, dass der Spritpreis hier 3 mal günstiger ist als in Deutschland (aber wen überraschts)


Amerika

Montag, 3. Januar, 2011

Hey folks
Heute mal einen Beitrag aus unserem weit entfernten Nachbarn Amerika!
Die erste Woche meines 2 Wöchigen Besuchs ist bald zu Ende (oder schon?) und ich hab auch schon so manches erlebt. Da wäre zum einen meine erste Nacht auf in einem Flughafen, oder mein erster Besuch in New York. Aber von vorne:
Am (tja Zeitgefühl ist abhandengekommen, aber ich meine es wäre der) Sonntag bin ich von Düsseldorf aus nach Chicago geflogen, wo ich dann umsteigen und nach Phili 🙂 fliegen sollte. Der Flug nach Chicago war ganz nett, startete zwar mit etwas flauem Magen, ist halt doch ein großes Abenteuer und fliegen hat auch seinen Nervenkitzel, aber der Flug an sich war sehr nett. Es gab zwei gute Mahlzeiten und zur Unterhaltung war ein Bildschirm im Rücken des Vordersitzes eingebracht, so dass man Filme gucken und Musik hören konnte. Dadurch hab ich endlich „Ich einfach unverbesserlich“ „die etwas anderen Cops“ und „Reine Fellsache“. Wobei es auch noch viel mehr gab, wie zum Beispiel „Salt“ und „Inception“. Zum schlafen/dösen hab ich mir dann ein Album von Jack Johnson laufen lassen. In Chicago ging dann das Chaos los. Dank Schneesturm musste ich dort 1,5 Tage auf einen Flieger nach Philadelphia warten, wobei ich halt eine Nacht in einem Hotel übernachtet habe und eine auf dem Flughafen. Am Dienstag 6 Uhr Ortszeit gings dann nach Philadelphia in einem super Hotel ausruhen und ein wenig die Stadt begehen. Am Nächsten Tag waren wir dann Sight Seeing bei der Independence Hall, welche dann doch nicht soo spektakulär war, die Erklärung ist nämlich in DC, und der Liberty Bell, wobei diese nur von aussen zu sehen war, da die Schlange einfach mal vieeel zu lang war. Dann gings Nachmittags mit dem Bus weiter nach New York, wobei die Reisen mit Gepäck immer extra lang gedauert haben, da mein Koffer wohl durch den Flug ein bisschen seine Mobilität verloren hat, sprich das eine Rad ist nicht mehr ganz fest, wodurch der Koffer auf dem Boden schleift. In New York direkt ins Youth Hostel, ein sehr gemütliches Zimmer, Doppelbett, heißt zwei Betten übereinander (wir sind zu zweit unterwegs) aber es gab einen Kühlschrank und einen Fernsehr, nervig war aber noch das schlecht geflikte Fenster, wodurch von draußen Lärm kam, und die Heizung, die auch jede gefühlt Stunde laute klänge von sich gab, geschlafen hab ich trotzdem wie ein Stein 🙂 . In New York dann wieder 2 Tage Sight Seeing und Silvester fast am Time Square verbracht. Waren einfach zu spät und war auch einfach voll, war aber trotzdem schön Silvester in New York. Den nächsten Vormittag haben wir dann nochmal ein bisschen mit ner Bustour zugebracht und sind durch den Central Park gelaufen.
Nun schlaf ich bei einer sehr netten Gastfamilie einer Pastorin und bin Tagsüber bei der Familie meiner Begleitung.