Die Hütte

Momentan les ich die Hütte und bin jetzt bei ca. der Hälfte. Ich muss sagen ,dass es mir doch sehr gut gefällt. Zum Beispiel hat das mir nochmal die Liebe Gottes und das Opfer Jesu verdeutlicht. Meine Theologie wirft es trotzdem nicht auf den Kopf, im Gegensatz zu der von Mack (dem Protagonisten), in dessen Umfeld gepredigt wird, dass Gott keine Kommunikation zu der heutigen Welt mehr sucht. Allerdings stören mich schon 2 Dinge, die mir seltsam erscheinen:
Zum einen mein subjektives Bild, dass Gott nicht über meine Unwissenheit lacht, wobei das Mack glaub ich nicht stört und das das auf ihn abgestimmt nicht schlimm ist.
Aber die andere Sache ist, dass der Heilige Geist in einem Gespräch zu Mack sagt, dass die abwesenheit von Licht, Dunkelheit ist, ok, aber das das „Böse“ die abwesenheit vom Guten ist? So wie ich das verstehe gibt es wird hier Satan verschwiegen und das wiederspräche der Bibel.

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4 Responses to Die Hütte

  1. Ich habs auch gelesen und finde es ist ein tolles Buch. Theologisch wurde, soweit ich mich entsinne, ja am meisten kritisiert, dass Gott in menschlicher Form dargestellt wird und daher die Gefahr besteht sich ein Bild von Gott zu machen.
    Über die Vorstellung eines lachenden Gottes hatte ich mir schon Juni 2008 gedanken gemacht. Irgendwie scheint mir diese Idee wahrheitsgemäß. Gott hat den Humor schließlich erfunden, andererseits passt es nicht richtig in mein eigenes subjektives Gottesbild. Wahrscheinlich liegt es daran, dass Gott meist die wichtigen, elementaren Dinge unseres Lebens anspricht. Die sind zwar auch schön, aber nicht lustig.
    „Die Hütte“ ist ja genau wie „Der Schrei der Wildgänse“ das im endeffekt darauf aus ist, verkorkste Theologie gerade zu rücken. Wir dürfen also gerne darüber nachdenken, ob Gott über unsere Unwissenheit lacht (oder noch besser: IHn selber fragen)
    Den Teufel, der in der Geschichte ja auch eine erhebliche Rolle spielt, zu verschwiegen halte ich für gefährlich. Andererseits hat das Buch seinen Schwerpunkt auf unserem Bild von Gott und das ist sicherlich wichtiger.

  2. Mannsven sagt:

    Zum ersten Abschnitt: Im Vorwort wird ja auch gewarnt, dass Gottes darstellung nur der subjektivität von Mack entspricht.

    Zum Lachen: Das Lachen an sich hat mich ja nicht gestört und bildet für mich auch kein Problem. Komisch fand ichs nur, dass es für mich den Eindruck macht, als ob Gott sich darüber lustig macht, dass Mack die Dreieinigkeit nicht versteht und auch seine Unwissenheit darüber Kundtut.

    Nur mal so ne Frage: Siehst du das Buch eigentlich als Wahr an, also dass die Begegnung wirklich stattgefunden hat, oder nur als „Menschenwerk“ ähnlich dem SChrei?

  3. MentalRover sagt:

    „Im Vorwort wird ja auch gewarnt, dass Gottes darstellung nur der subjektivität von Mack entspricht.“
    ….
    „Siehst du das Buch eigentlich als Wahr an, also dass die Begegnung wirklich stattgefunden hat,..“

    Ich verstehe die Frage nicht.

    ZU:
    „Den Teufel, der in der Geschichte ja auch eine erhebliche Rolle spielt, zu verschwiegen halte ich für gefährlich.“

    Dies ist ebenso ein theologisches Problem, wie der Rest des Buches.
    Einerseits soll es falsch sein, dass Gott in menschlicher Form dargestellt wird, andererseits gefährlich -worin besteht eigentlich die „Gefahr“?- , dass der Teufel nicht vorkommt, der in der Bibel vielfach eben in solchen „vermenschlichten“ Erzählungen auftritt.

    Man muss aus theologischer Sicht auch ein bisschen vorsichtig mit dem Konzept „Teufel“ sein.
    Wieso, kann man mal durch Studium von Wikipedia zum Begriff „Teufel“ und „Satan“ sehen.

    Nebenbei: Ein guter Freund und studierter Theologe meinte vor etlichen Jahren schon zu mir: „Weißt du, wir brauchen den Teufel nicht. Der Mensch reicht uns doch vollkommen“.

  4. Mannsven sagt:

    Wieso frage? Das erste war ja keine frage. Ich wollte damit eigentlich nur sagen, dass ich den Kritikpunkt, Gott als menschliche Darstellung, nicht verstehe.

    das andere war eine frage aus intresse, ob mindrevolution, oder du glaubt ob Mack wirklich an der Hütte war und dort Gott so begegnet ist, oder ob das einfach ne Geschichte von Young ist , die uns was beibringen soll.

    Das mit dem „Konzept ‚Teufel'“ hab ich nicht verstanden erklär das nochmal oder gib mal n genaueren verwei 🙂

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