Alle unter einen Hut?

Im Hauskreis hatten wir über einen Info-Abend in unserer Gemeinde diskutiert. Irgendwie kam dabei auch auf, dass eine Gemeinde nicht für alle Menschen ihre Gemeinde sein kann. Stimmt ja auch. Eine Gemeinde wird wohl kaum bei aller Liebe Punks, wie Bonzen, Alte wie Junge(?), Konservative, wie Progressive, Evangelen, wie Katholiken beheimaten können. Zumindest nicht in dem gleichen Gottesdienst. Aber das muss doch auch nicht. Gemeinde sollte nicht ausgrenzen sondern immer versuchen zu integrieren, aber, wie gesagt, kann man nicht alle unter einen Hut bringen. Und sollte man an dieser Stelle nicht mehr aufklären? Die anderen Denominationen vielleicht auch Konfession nicht als Konkurrenz , sondern als parallelen Weg zum Reich Gottes sehen?

Advertisements

5 Responses to Alle unter einen Hut?

  1. dikosss sagt:

    Ich habe von einer Gemeinde gehört, in der es zwei Pastoren gibt:
    Der eine praktiziert die Säuglingstaufe, der andere die Gläubigentaufe.
    Geht es vielleicht doch -„alle unter einem Hut“?

  2. Mannsven sagt:

    So im nachhinein klingt das zwar n bisschen doof, aber ich hatte bei den Gegensätzen vergessen zu schreiben, dass Ausnahmen die Regel bestätigen, obwohl ich ehrlich sagen muss, dass ich so ein krasses Beispiel wie bei dir doch für undenkbar gehalten hätte.
    Aber der Schlussatz bleibt doch dennoch der selbe

  3. dikosss sagt:

    Ja, ich hätte auch nicht gedacht, dass es so etwas gibt.
    Bin mir auch nicht sicher, ob ich das gut finde.

  4. MentalRover sagt:

    „Gemeinde sollte nicht ausgrenzen sondern immer versuchen zu integrieren, aber, wie gesagt, kann man nicht alle unter einen Hut bringen.“

    Die Frage ist, wo die Grenze zwischen integrieren und unter einen Hut bringen ist.

    Für mich ist das im Wesentlichen eine Frage des Konzeptes: Man bekommt sicher nicht alle in einen Raum, aber man kann vielleicht für alle einen Raum schaffen.

    Müssen in Gemeinde immer alle alles zusammen machen?

    Die Antwort ist ganz klar nein, denn sonst würde es keine Jugengruppe und keine Seniorengruppe geben, keinen Gottesdienst mit Predigt und parallel dazu Kindergottesdienst.

    Leider scheint es manchen schwer zu fallen, das Konzept zu abstrahieren und auch weitergehender anzuwenden.

    Warum sollte diese Vielfalt aufhören, sobald man aus den diversen Altersgruppen-Angeboten hinausgeht?
    Müssen alle „Erwachsenen“ automatisch konform sein?
    Warum sollte es neben Altersgruppen-Angeboten nicht auch Stilgruppen- oder bedürfnisorientierte Angebote geben können?

    Denkt man das weiter, so wird Gemeinde tatsächlich von einer Konform-Gruppe zu einer Integrationsplattform. Ein Knotenpunkt mit diversen Anknüpfstellen nach aussen, genau wie ein Hafen ein Becken für Boote, eines für Motorjachten und einen Grosskai für Kreuzfahrschiffe sowie einen für Containertanker haben kann.

    …. Vielleicht mach ich daraus mal einen Artikel: „The pluggable church“…

  5. Mannsven sagt:

    ja mach das ma 🙂

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: