Die Ewigkeit

Warnung: Der folgende Artikel beschäftigt sich mit der Ewigkeit als Unendlichkeit und könnte (ganz krass) zu Depressionen führen.

Gestern Abend lag ich mal wieder so im Bett und hatte eine denkerische Phase. Dabei hab ich so über meine Teeneangst nachgedacht, welche ich nicht gelöst, nur verdrängt habe.
Bei dieser Angst geht es um die Ewigkeit. Egal an welches Leben-nach-dem-Tod man glaubt, es ist immer das gleiche Problem: Es ist ewig.
Wenn man ganz ehrlich ist möchte man doch nicht ewig leben oder? Klar gegen ein langes Leben ist nichts einzuwerfen, besonders nicht wenns auch gut ist, aber ewig?
Bei Star Trek Voyager gab es mal so ne Folge. Da gibt es so gottähnliche Wesen, die Q. So ganz genau kenn ich die Handlung nicht mehr nur ungefär so, dass die Voyager Kapitänin richten sollte ob ein Q sterben dürfe, weil es keine Lust mehr hatte zu leben, denn nahc so einer ewigkeit ist alles schonmal gesagt und getan worden. Das Leben wird einfach langweilig.
Ok wenn wir in den Himmel kommen sind wir bei Gott und es ist alles schön und heilig, aber irgendwann wird das doch auch normal und stink langweilig immer das gleiche zu beten und zu preisen.
Die einzige Lösung die mir für das Problem einfällt ist, dass es entweder kein Gedächtnis mehr gibt, oder keine langeweile.
Naja das wollt ich einfach nur mal so schreiben. Hoffe ihr fallt jetzt nicht gleich alle in tiefe Depressionen 🙂

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4 Responses to Die Ewigkeit

  1. Hi Mannsven
    ich bin mir nicht sicher, aber ich meine im Himmel gibt es doch gar keine Zeit mehr, oder?
    Hab jetzt auf die schnelle keine Bibelstelle gefunden…

  2. dikosss sagt:

    Hi!

    Das Problem ist wahrscheinlich, dass wir als zeitlich begrenzte Wesen keine Ahnung davon haben, was Ewigkeit ist.
    Also, immer das gleiche Lobpreislied singen – das ist es wahrscheinlich nicht..

    Ich hatte ein paar Mal in meinem Leben das starke Gefühl: Gott ist jetzt da. Das war völliges Glück. Völliger Friede. Wunderschöne Liebe.
    Hätte ich gerne öfter.

    Ich glaube, in der Ewigkeit ist es ähnlich:
    Wenn Du erst einmal Gott von Angesicht zu Angesicht begegnet bist, willst Du nicht mehr weg. Denn sofort kapierst Du mit jeder Faser Deines Daseins: „Das ist es! Es gibt nichts Besseres!“

    Möglicherweise denkst Du auch nicht mehr, weil Du vom Glücksgefühl so geflasht bist und einfach nur loben und danken kannst.

    Gott ist mit Dir!

  3. Mannsven sagt:

    Hi dikosss
    Herzlich willkommen auf diesem Blog!
    Hoffe der Beitrag war nicht aus Pflichgefühl weil ich dich verlinkt hab, wenn doch seis drum 😉

    Das mit der Zeit wäre ne Erklärung die mir zusagt, wobei das natürich zu unvorstellbar ist, als das es wirklich zur Erkenntnis führt, aber wer weiß…

    Zu dir dikosss:
    Das Glücksgefühl alleine reicht mir nicht. Wenn ich Tausend Euro geschenk bekomme bin ich auch erstmal glücklich und dankbar, aber irgendwann vergeht selbst das schönste Gefühl.
    Ok Gott ist natürlich wieder was anderes und unvorstellbar, was wieder zu oben führt.

    Ist aber auch nicht so schlimm, wenn ich die genannten Sachen nicht so annehmen kann. Die Angst ist keine lähmende und geht auch immer wieder so schnell wie sie kommt.
    Vielleicht kommt sie aber jetzt auch gar nicht mehr 🙂

  4. dikosss sagt:

    Hi!

    Nein – der Kommentar ist nicht wegen der Verlinkung. Ich schreibe in der Regel nur, wenn mich ein Thema wirklich anspricht. Und das ist hier der Fall. 🙂

    Ja, Ewigkeit ist unvorstellbar, weil es nicht unserer Erfahrungswelt entspricht. Aber nur, weil etwas nicht unserer Erfahrung entspricht, muss es nicht gegen die Erkenntnis stehen (oder wir hängen unsere Erkenntnis zu hoch?).
    Es bleibt für uns eigentlich nur das Vertrauen auf das, was Jesus und die Apostel zur Ewigkeit geschrieben haben. Nicht sehr detailliert, aber doch so viel, um eine Ahnung davon zu entwickeln.

    Du hast Recht:
    Unsere Glücksgefühle sind auch zeitlich begrenzt. Wobei das Glück, Gott begegnet zu sein, mit keinem anderen Glücksgefühl vergleichbar ist. Weder Drogen, noch Sex, noch Geld, noch Schokolade haben mir so ein Gefühl gegeben wie das Empfinden der Gegenwart Gottes.

    Letztlich geht’s aber wie Dir:
    Ich habe auch nur Ahnungen, Vermutungen und ein mal stärkeres und mal schwächeres Vertrauen auf das, was Ewigkeit heißt.

    Wir dürfen gespannt sein. Für uns als Christen wird’s gut!

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