Gemeindestruckturen

Freitag, 22. Januar, 2010

Hab gerade mehr oder weniger zufällig ein paar intressante Post zum Thema Gemeindestruckturen gefunden. Wollt ich einfach nur mal posten 🙂

Szenenmäßiges 1
und Szenenmäßiges 2


2 interessante Dinge…

Sonntag, 10. Januar, 2010

… habe ich in meinem neuen tollen Lieblingsbuch „Die Bibel & Ich“ gelesen.

1. Der Autor hat von einer Studie gelesen, in der für 1802 Bypass-Patienten gebetet wurde. Bei den Patienten, die wussten, dass für sie gebetet wurde, traten häufiger Komplikationen auf als bei denen, die ahnungslos waren. These desselbigen war, dass die wissenden Patienten sich dachten, dass wenn andere für einen beten muss es wirklich schlecht um einen stehen.
Natürlich ist das nur eine Studie und diese sind ja bekanntermaßen nicht sehr aussagekräftig, zudem geht es ja um ein Thema, von dem ich denke, dass es unsere Logik übersteigt.

2. Es geht um die Bibelstelle 5.Mose 5,9:
„Ich, der HERR, dein Gott, bin ein eifernder Gott, der die Missetat der Väter heimsucht bis ins dritte und vierte Glied an den Kindern derer, die mich hassen.“
Eigentlich unfär, dass Gott einen für die Sünden der Eltern und sogar der Ururur Eltern bestraft. A. J. Jacobs (der Autor) interpretiert das ein bisschen anders. Als Abraham mit seiner Frau Sara nach Ägypten muss um einer Hungersnot zu entfliehen, gibt er Sara als seine Schwester aus, da er glaubt, dass sie so schön ist, dass andere Männer sie ihm wegnehemen und ihn töten. Er treibt es soweit, dass der Pharao sie zur Frau nahm. Als der Schwindel aufflog, war der Pharao natürlich sauer und verbannte Abraham aus Ägypten. Genau das gleiche macht auch Isaak, deren Sohn, mit Rebekka bei den Philistern.
Isaak imitiert das verhalten und damit die Fehler seiner Eltern.
So gesehen könnte man die Stelle einfach als Warnung lesen, aufzupassen, dass man kein schlechtes Verhalten an den Tag legt, besonders nicht vor den Augen (s)eines Kindes. Vorallem, weil es damals noch kein Leben nach dem Tod gab, sondern Unsterblichkeit errang man durch den vortbestand seiner Familie


Donnerstag, 7. Januar, 2010

Zu Weinachten habe ich ein tolles Buch geschenkt bekommen. Etwas überraschend und enttäuscht, da es eben ein Buch ist und ich nicht bekannt für meine Leselust bin. Dennoch der Titel war vielversprechend: „Die Bibel & ich – Von einem, der auszog, das Buch der Bücher wörtlich zu nehmen“ von A. J. Jacobs. Ich weiß nicht mehr genau warum, aber irgendwie fand ich es auf den zweiten Blick nicht mehr ganz so intressant (ich glaube, da es von einem „ungläubigen“ geschrieben wurde und es eher als humorvoll als ernst angepriesen wird). Naja halt wieder was für mein Regalbrett mit der Kategorie „Bücher, die ich habe, jedoch nicht lese“. Allerdings wollten sich dann doch 2 Personen das Buch von mir ausleihen wenn ich es denn durchgelesen habe und das war mir dann Grund genug es zu lesen, schaden könne es ja nicht. Somit hatte ich es mit in den Urlaub genommen und auf der hinfahrt angefangen zu lesen. Nun bin ich mittlerweile mit gut einem 3. fertig und ich muss sage, dass es mir gut gefällt. Der Autor ist Agnostiker (einer der nicht glaubt, dass es einen Gott gibt, aber es auch nicht nicht glaubt oder so ähnlich) und seine herangehensweise, die Bibel wörtlich zu nehmen gefällt mir. Er hat einen Beraterstab aus Priestern und Rabbis, besucht verschiedene Glaubensgemeinschaften, so z.B. die Amish, und liest auch sekundärliteratur, wie den Talmud. Dabei lernt man auch viel dazu, da er fragwürdiges von vielen Seiten beleuchtet. Zudem findet man auch witziges, wie z.B., dass Hesekiel eine Schriftrolle gegessen hatte, um sich im wahrsten Sinne des Wortes den Inhalt einzuverleiben.
Sehr intressant ist aber auch, dass er seinen Weg von ganz vorne geht und ihn auch beschreibt. So das Beten: Er fanägt damit an, in 10 Minuten Intervallen, 30 Minuten am Tag zu Beten. Dabei fängt er mit passagen aus der Bibel an und wählt eine ihrer praktiken und betet im stehen mit erhobenen Armen. Mittlerweile ist er bei der Fürbitte angelangt.

Naja ich hoffe ich schreib nochmal was dazu. Bis jetzt find ichs auf jeden fall Intressant.