Leide ich unter Essstörungen?

Nach längerer Zeit mal wieder ein Post:
Jeder kennt das Gleichniss doch oder?
Es gibt Christen die essen und essen immer nur Fast Food (weiß nicht so recht was da alles drunter fällt) können das nicht verdauen und göbeln alles wieder unverdaut aus.
Irgendwie finde ich mich da grade wieder:
Manchmal lese ich einige Seiten an Blogs, höre Prdigten, kann kaum genug bekommen und Blogge auch, und dann gibt es Zeiten wie momentan wo ich kaum lust aufs bloggen hab und mich nur, wenn überhaupt, oberflächlich mit dem Glauben beschäftige.
Ist sowas normal oder „krank“?
Und wenn es „krank“ ist, ist das Heilmittel einfach feste Nahrung, also die Bibel?
Storch hat mal was über „Sinuschristen“ geschreiben, bei denen das Wachstum generell steigen kann, es aber immer schwankungen innendrin gibt.
Eigentlich auch wie bei der Wirtschaft, welche ein generelles Wachstum hat, es aber auch Depressionen und Konjunkturen gibt.
Das würde ja dann wieder gegen eine „Krankheit“ in dem Sinne sprechen…
Vielleicht ist es auch noch mal was anderes, weil mir grad die Laune am Leben im Allgemeinen fehlt, nicht denken ich bin suicid gefährdet 😉 , aber ich bin doch einfach faul momentan…

P.s.
Das ist so gut wie die Rohfassung
wollte einfach mal wieder was veröffentlichen und würde ich das hier überarbeiten würde es wieder nur bei den Entwürfen landen, also ein bisschen mit vorsicht „genießen“.

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6 Responses to Leide ich unter Essstörungen?

  1. Deine Situtation versteh ich nur zu gut und habe ich oft genug durchlebt.

    Ich denke mitlerweile es gibt 2 Gründe dafür:
    1. Es gibt kaum Möglichkeiten, wie sich der Glaube praktisch auf den Alltag auswirken kann. Glaube beschrenkt sich auf 1-2 Stunden in der Gemeinde und einer Menge Gedankengut (blogs, Bücher, Predigten etc.)das Aufgenommen und durchdacht wird, aber kaum etwas mit dem zu tun hat was man den ganzen Tag tut.
    Wenn du von „faul“ sprichst würde mich interessieren was deine christlichen Aktivitäten sind wenn du fleißig bist.

    2. Ich denke das eigentliche Problem liegt in usnerem Verständnis von das wie wir Glaube bzw. Christsein definieren.
    Wir defnieren es nämlich nicht als Beziehung. Wir anlalysieren meist mehr schlecht als recht wie sich Gott wohl so ein Leben als Mensch gedacht hat und versuchen dann dem nachzueifern.
    Zu dem Thema wollte ich in den nächsten Tagen einen Artikel in meinem blog schreiben.

    Aber ich denke nicht, dass sich durch mehr Bibellesen irgendwas in deinem Leben verändern wird.

  2. P.S. Ich bin in meinem ganzen Leben nie so schnell in meinem Glauben gewachsen wie in den letzten 4 Wochen und habe fast keine christlichen Texte gelesen.

    Dein Auf und ab, was das verschlingen von chrstlichem Material angeht, kenne ich nur zu gut. Heute würde ich sagen ich war geistlich ausgehungert und habe diesen Hunger abwechseln verdrängt und versucht durch lesen zu stillen. Das hat mich vielleicht gebildeter, aber nicht glücklicher gemacht.

  3. Mannsven sagt:

    Naja zum 1. stimm ich dir nur teilweise zu:
    bei uns besteht es vielleicht aus diesen sachen aber doch auch aus beten (und wie ich finde hier besonders das sprachengebet [das zum auferbauen]), ganz wichtig auch anbetung und dann halt noch die Dienste
    oder sprechen wir aneinander vorbei?
    das „faul“ aus dem letzten abschnitt bezog sich auf mein leben allgemein also nicht nur glauben, aber meine vor-dem-schlafen-gehen Gebete sind kürzer geworden, wobei das eher Tagesrückblicke sind

    Naja das mit dem bibellesen kann schon stimmen, obwohl das doch eine praktische umsetzung des glaubens ist, von wegen lebendiges wort, was will es mir sagen, erkenntnis (eigentlich nochmal ein großes Thema)

  4. Ich hab den Eindruck wir reden ein wenig aneinander vorbei.
    Wir haben jetzt so viele Punkt angesproche, dass ich gar nicht weiß wo ich anfangen soll.
    Wir müssten eigentlich mal drüber telefonieren.
    Hier möchte ich dir erstmal nur eine Frage stellen, die mehr mit dem thema zu tun hat als du wahrscheinlich denkst:
    Wie sieht deine Beziehung zu Gott eigentlich aus?

  5. Mannsven sagt:

    Boah wie kommst du bloß immer auf so schwere und gute Fragen?
    Wenn ich erhlich bin: So wie ich Beziehung definiere, sehr mickrig
    Ich sag danke wenn mir was gutes passiert
    und ich habe kleine worshipzeiten per mp3 player, wobei nicht sehr intensiv
    irgendwie schon peinlich…

  6. Woher meine ganzen Fragen kommen, können wir gerne mal so drüber reden.
    Suche einfach eine bessere Beziehung mit Gott und versuch das als Beziehung zu denken.
    Ich warte gespannt darauf von deinen Erfahrungen in den nächsten Tage zu lesen.

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