Taufe im Heiligen Geist II

Das besagte Buch hab ich mir noch nicht zugelegt, jedoch bin ich gestern, als ich wieder über das Thema Geistesgaben gestolpert bin, auf ein Pdf vom Storch, Prediger der Jesus Freaks Remscheid und wie ich finde ein sehr weiser und gesegneter Mann ;-), gestoßen. Dazu auch eine Predigt von Johannes Reimer. Wenn ich das richtig verstanden habe, sieht Sotrch noch einen Schritt zwischen Wiedergeborener und Christ-mit-Gaben durch die Geistestaufe, sei es durch Handauflegen, oder aber durch „Spontanausgießungen“. Hingegen dazu sieht Johannes Reimer den Schritt zwischen Bekehrter und Wiedergeborener, ein Bekehrter hat Jesus seine Sünden hingegeben, jedoch nicht sich selbst und die Wiedergeburt ist die Taufe im Heiligen Geist, welche Gottes Antwort auf unsere Hingabe ist.

Beide sind sich einig dass die Geistesgaben mit dem Heiligen Geist, welcher wiederum durch die Geistestaufe empfangen wird, kommen.
Nur wie Geschieht die Geistestaufe?
Durch die völlige Hingabe seiner selbst, oder durch Handauflegen, Fürbitte, etc.?

Das Beispiel des Ahmets von Johannes Reimer (ab ca. dem 2. drittel) spricht für mich für die 2. Variante.
Ahmet dachte er könnte Zungenbeten, da in seiner Gemeinde so etwas gelehrt wurde. In wirklichkeit sprach er aber immer nur die gleichen 4 sinnlosen Worte. Johannes sprach ihn dann darauf an und erklärte ihm, dass er diese Gabe nich hätte. Danach beteten sie zusammen, dass Gott ihm doch die richtige Zungen Gabe gebe. Am nächsten Tag stellte sich herraus, dass er die Gabe der Seelsorge hatte.
Erst nach dem Gebet nicht vorher! Geistestaufe?
Vielleicht ziehe ich da auch falsche Schlüsse.

Auf jeden Fall kann ich die Pdfs (Plural!) vom Storch nur empfehlen 😛

Advertisements

8 Responses to Taufe im Heiligen Geist II

  1. So. Ich hab mir den Vortrag von Johannes mehrmals angehört. (Ja,ja ich weiß nur weil ich ihn mehrmals hören musste um ihn zu verstehen, heißt das noch lange nciht, dass ich jetzt ein Experte bin.)

    Also ersteinmal ist für JR Seelsorge keine Gabe sondern ein Dienst. Man bekommt eine Gabe und diese Gabe ist für einen bestimmten Dienst besonders hilfreich. Die Gabe in dem Beispiel müsste Prophetie sein.
    Wenn du dir das Beispiel nochmal anhörst, wirst du feststellen, dass JR sagt, das Achmet schon vorher Wiedergeboren war. Man kann Gaben (gezeigt/neu) bekommen nachdem man wiedergeboren wurde.

    Ich finde das mit der Geistestaufe immer noch ein schwieriges thema, wobei ich mir mitlerweile sicher bin, dass ich wiedergeboren bin auch wenn ich keinen Zeitpunkt benennen könnte.

  2. Mannsven sagt:

    Mit dem Anhören hat ich auch das Problem, zuhören ist m.E. auch einfach schwerer als lesen, besonders wenns keine Zeitangabe.

    Das mit der Dienst Gabe Beziehung intressiert mich jetzt ein wenig:
    Jede Gabe ist einem/mehreren Dienst/en zugeschrieben?
    Wie ist das mit Zungenbeten/auslegen?

    Und zum letzten: Du bist dir sicher, dass du nach JR schon alle(?) Vorrausetzungen hast?
    Vielleicht zu persöhnlich deshalb brauchst du auch nicht antworten:
    Hast du denn irgenwelche Gaben nach 1. Kor. 12?

    Es gibt ja mehrere seperate Listen der Geistes(?)gaben (1. Kor., Röm., Eph., etc.).
    Gibt es eine Theologie, nach der jeder mindestens eine von jeder dieser Listen hat?

  3. Das sind ne Menge Fragen und ich hab grad keine Lust auf viel Schreiberei. Ich antworte dir am Freitag.

  4. Mannsven sagt:

    Hättese dir auch sparen können und geb lieber keine Versprechen ab, die dich nachher noch zu irgendwas zwingen 😉

  5. Ich hab hier so ein Tolles Buch“ Geistesgaben in der Praxis des Gemeindelebens“ und zitier mal was aus der Einleitung:
    Sie [die GGaben] sind zum „allgemeinn Nutzen“ (1.Kor 12,7) gegeben. Nicht die Gabe, sondern der Dienst steht im Vordergrund. Gerhard Hörster hat also recht wenn er schreibt: „Nicht Gnadengaben an sich sind erstrebenswert, sondern der Dienst, der mit ihrer Hilfe in der Gemeinde getan werden kann.“ Gnadengaben sind also Dienstgaben. Dabei macht das Neude Testament nur eine ausnahme, nämlich bei der Gabe des Zungengebets, die vor allem zum Aufbau des Gabenträgers selbst dient (1.Kor 12,4)

    Ich denke, dass ein Gabenorienter Dienst sehr wichtig ist und wir entsprechehd unserer Gaben unseren Dienst ausüben sollten. Oft ist es auch wichtig bestimmte Gaben zu kombinieren.

    Ich weiß nciht ob ich das Wort „zugeschrieben“ benutzen würde, aber es gibt für die meisten Gaben natürlich verschiedene Einsatzmöglichkeiten. Um beim Beispiel von ob zu beleiben: Prophetie kann in der Seelsorge sehr nützlich sein. Mir fällt da eine Geschichte ein wie ein Seelsorger jemandem gesagt hat, dass sie als Kind missbracht wurde. Die Frau konnte das erst nicht ganz glauben, weil sie nichts davon wusste. Ihr kamen dann aber leise Vermutungen und hat dann mal bei ihrer Mutter vorsichtig nachgefragt und eine Bestätigung bekommen. (Das man sowas bis zum vergessen verdrängt, der Körper aber trotzdem noch Jahrzehnte später darunter leidet ist nichts ungewöhnliches.)
    Es gibt aber auch andere Geistegaben die für Seelsorge nützlich sein können. Weisheit, Wort der Erkenntsnis, Predigt, Barmherzigkeit etc.

    Ein anderes Beipiel ist, dass Gott einer frisch geründeten Gemeinde durch eine Propheten gezeigt hat wo sie ihr Gemeindehaus bauen sollen.

    Soweit ich weiß hat JR nirgends eine Art Liste von Vorraussetzungen vorgesellt und auch in der Bibel kann ich da keine großen Bedingungen finden. Vielleicht die gleichen wie bei der Taufe. Man möchte mit Gott zusammenleben und ganze Sache machen.

    Wobei ich mir aber mitlerweie sicher bin, ist, dass ich wiedergeboren bin.

    Was für Gabe ich habe müsstest du dir doch eigentlich denken können:

    Ich leite die Jugend und praktizire damit die Gabe der (Gruppen)Leitung (wird z.B. in Römer 12,8 oder 1. Tim 1,3ff erwähnt. Manche Übersetzungen sagen Vorsteher.)

    Dann arbeite ich im Altenheim und will Diankonie studieren. Meine Zweite Gabe ist die des Dienstes, manchmal auch Diakon gennant. (Römer 12,7)

    Lies Epheser 4 Anfang, oder 1. Korinter 12,7 wenn du wissen willst woher diese Gabentheologie kommt.

  6. Mannsven sagt:

    also irgendwie nicht das was ich wollte…

    nochmal zur Zungenrede und auslegung da kann ich mir keinen dienst vorstellen, wobei ich zugeben muss dass ich mich mit der zungenrede nich ganz so auskenne besser mit dem sprachengebet

    Als vorrausetzung meinte ich halt sowas wie wiedergeboren zu sein und sonstiges, wobei das sonstiges ja nun wegfällt

    als ich nach deinen Gaben gefragt hatte wollte ich wissen ob du aus der 1. Korinther liste was hast,
    also eine geistesgabe, die anderen sind für mich keine richtigen geistesgaben, gaben schon, weil leiten kann ja auch ein nicht-christ oder krativ sein…

    wenn du das anders siehst bin ich gerne offen

    das mit der gabentheologie ist mir ja auch klar aber ich wollte wissen ob es theorien/theologien gibt, nachdenen man mindestens eine gabe (pro liste, also 1.kor. röm. …) hat

  7. „also irgendwie nicht das was ich wollte…“

    Hab ich deine Fragen falsch verstanden oder dir nicht die Antwort ge3geben, die du hören wolltest.

    Zu Zungenrede/Sprachengebet (muss mal rausfinden, ob das im Urtext das gelcihe Wort ist):
    Ich hab den Eindruck, dass man diese Gabe nur schlecht Dienstspezifisch ausüben kann.

    Ja, ich bin wiedergeboren.

    Was ist denn deiner Meinung nach eine Geistesgabe und was unterscheidet sie von anderen Gaben?

    Also hier 1. Korniter 12,8-10 nach Elberfelder:

    Denn dem einen wird durch den Geist das Wort der Weisheit gegeben; einem anderen aber das Wort der Erkenntnis nach demselben Geist; einem anderen aber Glauben in demselben Geist; einem anderen aber Gnadengaben der Heilungen in dem einen Geist; einem anderen aber Wunderwirkungen; einem anderen aber Weissagung8, einem anderen aber Unterscheidungen der Geister; einem anderen verschiedene Arten von Sprachen; einem anderen aber Auslegung der Sprachen.

    Also mir ist nicht bekannt eine dieser Gaben zu haben.

    Mir ist keine Theologie bekannt, nach der man aus jeder Liste eine Gabe haben soll. Ich finde auch keine Anhaltspunkte dafür. Was ich öfter gehört habe ist, dass die „Listen“ keinen Anspruch auf vollständigkeit erheben, weil sie sich nicht decken. Es ist also auch möglich, dass manche Geistesgaben gar nciht in der Bibel erwähnt werden.
    Was würde sich denn für dich ändern, wenn es eine Theologie gäbe, die besagt, dass man aus jeder Liste eine gabe haben soll.

  8. Mannsven sagt:

    Tja eins von beiden is ja auch egal hauptsache du bist schuld :-p
    ne spaß kann ja sein, dass meine fragen auch doof gestellt waren

    Nochmal kurz zum „Dienstgaben“:
    Das geht doch sowieso einher oder nicht? Wenn ich z.B. die Gabe der Prophetie habe und auslebe, dann bin ich doch automatisch ein „Seelsorger“, vielleicht unausgebildet, unoffiziell und nicht wirklich nützlich, aber dabei

    Ja für mich sind die Gaben aus 1. Korinther Geistesgaben die haben etwas von nicht-welt, übernatürlich, wobei ich vielleicht doch die falsche definition benutze, kommt drauf an wie ‚Wort der Weisheit‘ und ‚Wort der Erkenntnis‘ „aussehen“

    und wenn es so eine Theologie geben würde, hieße dass ja, dass jeder wiedergeborene/geistgetaufte eine von mir definierten Geistesgaben hätte

    ich man kanns so lesen, wie ich’s denke 🙂

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: